Initiative «Rauchverbot auf städtischen Spielplätzen» angenommen

Die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen haben die Initiative «Rauchverbot auf städtischen Spielplätzen» angenommen. 71.3 Prozent stimmten der Vorlage zu, die Stimmbeteiligung lag bei 57,3 Prozent. Damit wird das Polizeireglement um ein Rauchverbot auf städtischen Spielplätzen ergänzt.
Am Sonntag, 14. Juni 2026, haben die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen die Initiative «Rauchverbot auf städtischen Spielplätzen» angenommen. Die Vorlage wurde mit 71,3 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 57.3 Prozent. Mit der Annahme wird das Polizeireglement der Stadt St.Gallen um einen neuen Artikel ergänzt. Dieser verbietet auf städtischen Spielplätzen das Rauchen von Tabakprodukten, die Verwendung von elektronischen Zigaretten und Tabakprodukten zum Erhitzen. Die Initiative ist als ausgearbeiteter Entwurf formuliert. Die Bestimmung wird nun ins Polizeireglement aufgenommen.
Die Stadt St.Gallen verfügt über 128 öffentliche Spielplätze. Sie werden von der Stadt geplant, gebaut und unterhalten. Zum Unterhalt gehört auch die regelmässige Entsorgung von weggeworfenen Zigarettenstummeln. Der Stadtrat hatte beim Stadtparlament beantragt, die Initiative anzunehmen. Das Stadtparlament lehnte die Vorlage hingegen ab. In der Folge formierte sich ein Initiativkomitee, welches die Vorlage vors Volk brachte. Nach der Annahme der Initiative durch die städtische Stimmbevölkerung bereiten die zuständigen Stellen nun die Umsetzung der neuen Bestimmung vor.