Toter Japankäfer bei Buchs entdeckt

Bei Buchs ist erstmals ein Japankäfer im Kanton St.Gallen nachgewiesen worden. Das gefundene Exemplar war tot. Der gebietsfremde Käfer kann grosse Schäden an Kulturpflanzen und Grünflächen anrichten. Die Fachleute stellen nun im Umkreis von drei Kilometern Fallen auf, um einen möglichen Befall beurteilen zu können.
Der gebietsfremde Japankäfer kann grosse Schäden an Pflanzen und Grünflächen anrichten. Oft bleiben nur die Gerippe der Blätter zurück, die Pflanze wird stark geschwächt oder stirbt sogar ab. Die Larven des Käfers schädigen Wiesen und Rasenflächen, indem sie die Graswurzeln fressen. Das führt dazu, dass die Pflanzen absterben und der Rasen braun wird. Der Japankäfer ist in der Schweiz melde- und bekämpfungspflichtig.
Bei Buchs wurde nun erstmals im Kanton St.Gallen ein Japankäfer nachgewiesen. Das gefundene Exemplar war bereits tot. Es ist aktuell offen, ob der Käfer ein Einzelfund bleibt oder ob es sich um einen grösseren Befall handelt. Um diese Frage zu klären, stellen die Fachleute des Kantons in diesen Tagen im Umkreis von drei Kilometern Fallen auf.
Würde es sich um einen grösseren Befall handeln, müssten Massnahmen verfügt werden, welche die Ausbreitung des Käfers verhindern. Da der Fundort nahe der Landesgrenze liegt, sind auch die Fachleute des Fürstentum Liechtensteins miteingebunden.
Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Handlungsanweisungen für die lokale Bevölkerung, Landwirtschaft und Grüne Branche. Der Kanton informiert wieder, sobald die Lagebeurteilung abgeschlossen ist.