Rickenstrasse soll in Teilprojekten ausgebaut werden

Die Regierung hat den Synthesebericht zum Ausbaukonzept der Rickenstrasse im Abschnitt Wattwil bis Neuhaus zur Kenntnis genommen. Sie hat das Tiefbauamt damit beauftragt, die nächsten Planungsschritte für die Ortsdurchfahrten und Ausserortsstecken aufzunehmen.
Die Regierung sieht vor, die Rickenstrasse zwischen Wattwil und Neuhaus verkehrlich zu optimieren. Dabei sollen langfristige Funktionsfähigkeit der Verkehrsachse gesichert, die Verkehrssicherheit verbessert, die Lärmemissionen minimiert und die Aufenthaltsqualität im Siedlungsgebiet erhöht werden.
In den vergangenen Jahren hat das Tiefbauamt eine umfassende Zweckmässigkeitsbeurteilung für die Rickenstrasse im Abschnitt zwischen Wattwil und Neuhaus erstellt.
In den Jahren 2023 bis 2025 fanden eine öffentliche Mitwirkung, Informationsveranstaltungen sowie Gespräche mit Gemeinden, lokalen Interessengruppen sowie politischen Parteien statt. In den vergangenen Monaten hat das Tiefbauamt den Synthesebericht neues Fenster für das Ausbaukonzept der Rickenstrasse finalisiert, welches die Regierung behandelt hat.
Umsetzung in Teilprojekten
Um den Ausbau möglichst effizient zu gestalten, hat die Regierung festgelegt, das Konzept in mehrere Teilprojekte aufzuteilen. So trägt der Prozess den unterschiedlichen Zuständigkeiten und den unterschiedlichen Zeithorizonten Rechnung.
Abgestimmt auf die Bau- und Unterhaltsprogramme sollen die Bauarbeiten an den Ausserortsstrecken sowie die Umsetzung der Betriebs- und Gestaltungskonzepte in den nächsten fünf bis zehn Jahren starten. In frühestens zehn bis fünfzehn Jahren kann mit dem Baubeginn der Umfahrung St.Gallenkappel und Betzikon gerechnet werden. Das Tiefbauamt und die Gemeinden koordinieren das weitere Vorgehen.