65 neue Jägerinnen und Jäger

Am 12. Juni wurden die diesjährigen Jagdprüfungen abgeschlossen. Insgesamt 65 Jungjägerinnen und Jungjäger haben die Prüfungen bestanden und dürfen nun stolz ihr Fähigkeitszeugnis entgegennehmen. Somit haben 80% der angetretenen Prüflinge die Jagdausbildung erfolgreich beendet.
Die Jagdausbildung legt neben der traditionellen Ausbildung im jagdlichen Handwerk grossen Wert auf ökologische Aspekte und die Öffentlichkeitsarbeit. Dies spiegelt die moderne und verantwortungsbewusste Ausrichtung der Jagd in unserer Region wider. Die feierliche Übergabe der Fähigkeitszeugnisse fand im Rahmen einer festlichen Zeremonie statt. Die musikalische Umrahmung übernahmen die Toggenburger Jagdhornbläser.
Die Feierlichkeiten wurden von Silvio Luck, dem Obmann der Prüfungskommission, eröffnet. In seinen Begrüssungsworten betonte er die Bedeutung einer fundierten Ausbildung und das hohe Niveau der diesjährigen Prüfungen. Ebenfalls ein Grusswort an die frischgebackenen Jägerinnen und Jäger richteten Stephan Schädler, Vertreter von RevierJagd St.Gallen, sowie Simon Meier, Abteilungsleiter Jagd des Amts für Natur, Jagd und Fischerei. Beide hoben die wichtigen Aufgaben und die Verantwortung hervor, die mit dem Jagdhandwerk verbunden sind. Andreas Eisenring, Obmann der Ausbildungskommission, verdankte danach die abtretenden Jagdausbilder.
Eineinhalb Jahre dauert die Jagdausbildung. Sie beinhaltet diverse Ausbildungseinheiten und eine Schiessprüfung, in der Sicherheit, Waffenhandhabung und Treffsicherheit geprüft wird. Auch eine umfassende Theorieprüfung über Artenkenntnis, Wildtierökologie, Lebensräume, Wildtierkrankheiten, Recht, jagdliches Handwerk und Brauchtum ist Teil der Ausbildung.
Das Wildtiermanagement im Kanton St.Gallen ist auf motivierte und gut ausgebildete Jägerinnen und Jäger angewiesen. Im Milizsystem organisiert und somit in der Freizeit übernehmen die Jägerinnen und Jäger eine grosse Verantwortung gegenüber den Wildtieren, deren Lebensräumen sowie der Bevölkerung.